Das Ende des Postcastclubs
Freitag, 21. Dezember 2007 von Uwe

Nach dem Podcastverband wirft nun mit dem Deutschen Podcastclub ein weiterer Träger der Podcastszene das Handtuch hin. Letzter, aber vielleicht nicht alleiniger Punkt, waren die Ereignisse um die Verleihung des Podcast-Awards gewesen.
In der Begründung heißt es, man habe mit der Stärkung der Podcast-Kultur und dem weiteren Bekanntwerden des Podcasts als neues Medium Ziele erreicht, fühle sich jedoch auf der anderen Seite gerade von den Podcaster auch im Stich gelassen.
Die Wahrnehmung trügt vielleicht nicht. Viele der Podcaster hatten ein eher distanziertes Verhältnis zum Podcastclub. Dies ist allerdings in mangelnder Kommunikation auf beiden Seiten zu suchen. Der Podcastclub hat es leider nie verstanden nicht nur als Motor und Antrieb zu fungieren, sondern mitten in der Podcastszenerie tätig zu sein und dessen Sprachrohr zu werden. Plattformen wie Podster zeigen, wie es besser funktionieren kann.
Trotzdem ist dieser Schritt bedauerlich, verliert die Podcastszene doch damit weiterhin an relativer öffentlicher Wahrnehmung und die Manipulatiosnvorwürfe rund um den Publikumspreis des Podcast-Awards haben nicht gerade zur Vertrauensbildung und zur positiven Wahrnehmung des Mediums Podcast beigetragen.
Weitere Infos dazu wird es in einer Sondersendung des Podcastjournals geben.
Dieser Beitrag wurde am Freitag, 21. Dezember 2007 um 20:19 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie 








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[...] ich gerade beim “Teddykrieger” Uwe Werner lese, wurde der Podcastclub e.V. von jetzt auf sofort eingestellt. Das betrifft ebenso den von ihm [...]
Finde ich sehr enttäuschend, das einfach alles dichtzumachen, ohne irgendwem eine Chance der Reaktion oder Diskussion zu geben. Man wird einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. Vielleicht gäbe es ja Menschen, die es gern fortgeführt und die der ganzen Idee eine andere Richtung und neuen Schwung gegeben hätten.
Die Wahrnehmung trügt vielleicht nicht. Viele der Podcaster hatten ein eher distanziertes Verhältnis zum Podcastclub. Dies ist allerdings in mangelnder Kommunikation auf beiden Seiten zu suchen. Der Podcastclub hat es leider nicht mehr verstanden nicht nur als Motor und Antrieb zu fungieren, sondern mitten in der Podcastszenerie tätig zu sein und dessen Sprachrohr zu werden. Plattformen wie Podster zeigen, wie es besser funktionieren kann.
Trotzdem ist dieser Schritt bedauerlich, verliert die Podcastszene doch damit weiterhin an relativer öffentlicher Wahrnehmung und die Manipulatiosnvorwürfe rund um den Publikumspreis des Podcast-Awards haben nicht gerade zur Vertrauensbildung und zur positiven Wahrnehmung des Mediums Podcast beigetragen.
Die Aussage von Georg Schneider zum Thema Podcaster und “die Dummheit der Meisten” finde ich allerdings ziemlich daneben / überheblich und nicht umsonst fühlen sich damit viele vor den kopf gestoßen. Sie spiegelt leider auch die bisherige Haltung des Podcastsclubs vielfach wieder.
[...] fördern. Bei all der Mühe gibt es kaum Resonanz, wenn überhaupt viel Kritik (siehe Uwe Werner im Podcasterblog). Bleibt die Erkenntnis, sich durch das Engagement eine gewisse Erfahrung aufgehäuft zu haben. [...]
Das Interview im Podcastjournal hätte sich Georg Schneider vielleicht lieber (er-)sparen sollen. Naja. Er ist sicher aufgewühlt und angefressen. Das kann ich nachvollziehen. Deshalb stört es mich ganz persönlich aber trotzdem, wenn solche Projekte mal eben kurz- und kleingehauen werden.
Sind wirklich alle Mitglieder des Podcastclub e.V. von dessen Ende vorher informiert worden und sind sie damit einverstanden? Ich meine: Nur weil der Vorsitzende zurücktritt, kann er doch nicht gleich alles mit in den Orkus reißen?